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Über den Verein

Am 23. November 2017 wurde im Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde Münster der „Verein zur Förderung des Jüdischen Friedhofs an der Einsteinstr. Münster“ gegründet. Zweck des Vereins ist die kulturelle, wissenschaftliche, instandhaltende und denkmalpflegerische Förderung des alten Jüdischen Friedhofs an der Einsteinstraße in Münster. Insbesondere durch die Pflege dieser Internet-domain mit ihrer wissenschaftlichen Dokumentation dieses Friedhofs soll dieser Zweck verfolgt werden.

Prof. Dr. Marie-Theres Wacker

Vorstandsvorsitzende

Prof. Dr. Marie-Theres Wacker

wacker@juedischer-friedhof-muenster.de

Hiltrud Hadassah Geburek

Stellvertretende Vorsitzende

Hiltrud Hadassah Geburek

geburek@juedischer-friedhof-muenster.de

Dipl.-Theol. Ludger Hiepel M.A.

Beisitzer im Vorstand

Dipl.-Theol. Ludger Hiepel M.A.

hiepel@juedischer-friedhof-muenster.de

Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Sharon Fehr, dem damaligen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, und Marie-Theres Wacker sowie Ludger Hiepel, die in der Gründungsversammlung zum Vorstand gewählt wurden, auch die damalige Bürgermeisterin Karin Reismann, Gisela Möllenhoff und Rita Schlautmann-Overmeyer sowie weitere Mitglieder der jüdischen Gemeinde.

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Übernahme der Schirmherrschaft für den Verein durch Frau Regierungspräsidentin Feller

Nachdem im November 2017 der „Verein zur Förderung des Jüdischen Friedhofs an der Einsteinstr. Münster“ gegründet wurde, übernahm im März 2018 Frau Regierungspräsidentin Dorothee Feller die Schirmherrschaft für den Verein. Das Angebot ist für den Vorstand des Vereins eine Freude und Auszeichnung: „Wir sind sehr dankbar dafür, dass Frau Regierungspräsidentin Feller die Schirmherrschaft unseres Vereins übernimmt. Damit wird das öffentliche Interesse an einem Kulturdenkmal unterstrichen, an dem 200 Jahre jüdischer Geschichte in Münster ablesbar ist. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Pflege der Internet-Domain www.juedischer-friedhof-muenster.de, der die Geschichte des Friedhofs und die ca. 400 Grabsteine dokumentiert. Frau Fellers Angebot verstehen wir besonders auch als Wertschätzung dieses Projekts, das für die Geschichte der Stadt Münster eine Lücke schließt und Forschungstransfer aus der Universität Münster in die Region leistet.“

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Die Projekte des Vereins

Der Jüdische Friedhof an der Einsteinstraße. Digitale Dokumentation

Es begann im Sommer 2011: Im Hebräischkurs von Prof. Dr. Marie-Theres Wacker an der Katholisch-Theologischen Fakultät WWU Münster wurden zur Übung hebräische Grabsteininschriften von jüdischen Friedhöfen entziffert – und die Frage kam auf, was mit dem Jüdischen Friedhof in Münster sei: waren seine Grabsteine überhaupt schon dokumentiert? Immerhin ist dieser Friedhof über 200 Jahre alt und damit ein wertvoller Spiegel deutsch-jüdischer Kultur- und Sozialgeschichte. Eine Spurensuche begann – und ein erstes Projekt entstand.

Zum Bericht über den Werdegang des Projekts

Digitale Stadtrundgänge auf jüdischen Spuren in Münster

Derzeit entwickelt der Verein eine WebApp für digitale Stadtrundgänge u.a. mit augmented reality auf jüdischen Spuren in Münster. Gefördert wird dieses Projekt, das 2023 der Öffentlichkeit übergeben werden soll, durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Das Projekt hat zum Ziel, die Stadt Münster als Heimat-Ort jüdischer Gemeinden vom Mittelalter bis in die Gegenwart vorzustellen und jüdisches Leben in Münster als Teil der westfälischen Heimat nahe zu bringen. Das Thema der „jüdischen Heimat Deutschland“ ist gerade auch gegenwärtig wieder von hoher Aktualität und Brisanz. Beantragt hatte der Verein diese Zuwendung aus dem Förderprogramm „Heimatzeugnis“. In den Richtlinien der Ausschreibung heißt es: „Gefördert werden können Projekte und Maßnahmen, mit denen in herausragender Weise lokale und regionale Geschichte, Traditionen sowie lokale und regionale Besonderheiten aufgearbeitet und öffentlich präsentiert werden.“ Am 14. April 2021 übergab Frau Ministerin Ina Scharrenbach auf dem Jüdischen Friedhof in Münster den Zuwendungsbescheid.

Zum Bericht über die Förderung

Spenden für das Projekt „Jüdischer Friedhof Münster“

Jederzeit möglich an den Verein zur Förderung des Jüdischen Friedhofs an der Einsteinstr. Münster e.V.

Spendenkonto
Bank: Pax-Bank
IBAN: DE84 3706 0193 0023 1620 16
BIC: GENODED1PAX

Steuernummer
337/5983/1329

Vereinsregister
VR 5764 Amtsgericht Münster

Eine Spendenbescheinigung wird zugesandt. Bitte teilen Sie uns Ihre Postadresse mit.

Wir sind nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Münster-Innenstadt vom 14.12.2017 berechtigt, für Mitgliedsbeiträge und Spenden Zuwendungsbestätigungen auszustellen. Für Beiträge und Spenden bis zu 200,00 Euro reicht als Nachweis der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung des Kreditinstituts (Konto-Auszug oder Lastschrifteinzugsbeleg).

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Wir freuen uns über Ihre Unterstützung:
 

Satzung Antragsformular

Partner:innen & Sponsor:innen

Ohne zuverlässige und engagierte Partner:innen und Sponsoren wäre das Projekt „Verein zur Förderung der Jüdischen Friedhofs an der Einsteinstr. Münster“ nicht möglich. Wir bedanken uns bei allen Unterstützer:innen für das Vertrauen in uns, als Verein und Repräsentant des jüdischen Lebens in Münster.

Private Partner:innen

Als Partnerinnen für das Projekt konnten Gisela Möllenhoff und Rita Schlautmann-Overmeyer gewonnen werden. Die beiden Historikerinnen haben ein dreibändiges Werk mit dem Titel „Jüdische Familien in Münster“ vorgelegt, das den Zeitraum von 1918–1945 umfasst. Für ihr Buch und ihr Engagement erhielten die beiden Autorinnen 1999 das Bundesverdienstkreuz.

Durch diese Zusammenarbeit wurde es möglich, einen Großteil der dokumentierten Grabsteine mit den entsprechenden Familienge­schichten zu ver­knüpfen, um so Verwandtschaftsbeziehungen aufzuzeigen, biographi­sche Angaben zu ergänzen und weitere Fotos anbieten zu können.

 

Institutionelle Partner:innen

Sponsor:innen

Private Sponsor:innen

Dipl.-Psych. Margarita Engberding, Münster | Dr. Gil Hüttenmeister, Stuttgart | Dr. Luise Metzler, Bielefeld