Presseinformation der Bezirksregierung Münster

Münster 26.03.2018

 

 

Regierungspräsidentin Feller übernimmt Schirmherrschaft für den Verein zur Förderung des Jüdischen Friedhofes Münster

 

Münster. „Für mich ist es eine ganz selbstverständliche Pflicht, dass wir den jüdischen Gemeinden dabei helfen, die Ruhestätten der Juden mit zu pflegen und das Gedenken an sie wach zu halten.“ Das sagte heute (26. März) Regierungspräsidentin Dorothee Feller bei einem Grußwort auf dem Jüdischen Friedhof an der Einsteinstraße in Münster. Die Regierungspräsidentin übernimmt die Schirmherrschaft für den Förderverein des Jüdischen Friedhofes, der im November vergangenen Jahres gegründet wurde.

Jüdische Friedhöfe seien sowohl Gedenkstätten als auch die stetige Aufforderung nach Achtsamkeit, damit sich solch schrecklichen Ereignisse wie in der nationalsozialistischen Zeit niemals wiederholen werden, führte Feller weiter aus.

Der Verein zur Förderung des Jüdischen Friedhofes freute sich sehr über die neue Schirmherrin. „Wir sind sehr dankbar dafür, dass Regierungspräsidentin Dorothee Feller die Schirmherrschaft unseres Vereins übernimmt. Damit wird das öffentliche Interesse an dem Kulturdenkmal unterstrichen, an dem 200 Jahre jüdischer Geschichte in Münster ablesbar ist“, sagte die Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Marie-Theres Wacker.

Der Zweck des neu gegründeten Vereins ist die kulturelle, wissenschaftliche, instandhaltende und denkmalpflegerische Förderung des alten münsterischen Jüdischen Friedhofes. Dieses Vorhaben unterstützt Regierungspräsidentin Feller mit ihrer Schirmherrschaft sehr gerne.

 

Gemeinsame Freude über die Schirmherrschaft (v.l.): Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Marie-Theres Wacker, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Vorstandsmitglied Ludger Hiepel und Sharon Fehr, Vorsteher der Jüdischen Gemeinde | Bildquelle: Bezirksregierung Münster

Gemeinsame Freude über die Schirmherrschaft (v.l.): Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Marie-Theres Wacker, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Vorstandsmitglied Ludger Hiepel und Sharon Fehr, Vorsteher der Jüdischen Gemeinde | Bildquelle: Bezirksregierung Münster