Grußwort von Frau Ministerin Ina Scharrenbach

Ministerin Ina Scharrenbach © Foto: Peter Leßmann

Ministerin Ina Scharrenbach © Foto: Peter Leßmann

Das Projekt „Jüdische Heimat Münster“ ist ein hervorragendes Beispiel für Heimat-Engagement: Es macht verborgene regionale Geschichte sichtbar, es nutzt die modernste verfügbare Technologie und es weist in die Zukunft unseres Zusammenlebens.

Mit den virtuellen Rundgängen zu den Stationen jüdischen Lebens in der Stadt schlagen die Macherinnen und Macher ein wichtiges Kapitel Heimatgeschichte auf. Sie zeigen zum Einen die einstige Verwurzelung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger und sie dokumentieren zum Anderen, dass in der Zeit des Nationalsozialismus auch in Münster Hunderte Menschen vertrieben und ihre Existenzen vernichtet wurden.

Damit unsere Gesellschaft die Demokratie und die Freiheit immer wieder erarbeitet und verteidigt, müssen wir das Wissen um Vergangenheit wachhalten. Dazu leistet das Projekt „Jüdische Heimat Münster“ einen konkreten Beitrag – denn mit der digitalen Aufbereitung wird Geschichte gerade für Kinder und Jugendliche fassbar leicht und zugänglich. Deshalb fördert das Land Nordrhein-Westfalen das Vorhaben mit einem Betrag von 224.000 Euro.

Ina Scharrenbach
Ministerin für Heimat, Kommunales,
Bau und Gleichstellung
des Landes Nordrhein-Westfalen