Grußwort

Begrüßung zum Festakt anlässlich des Go-Live der Internetseite www.juedischer-friedhof-muenster in der Jüdischen Gemeinde Münster am 24.03.2015, 19:00 Uhr

 

Sharon Fehr

Sharon Fehr

(Sharon Fehr – Vorsteher der Jüdischen Gemeinde Münster)

Es gilt das gesprochene Wort

 

Sehr verehrte Damen und Herren,

ich freu mich, dass ich Sie, verehrte Damen und Herren, für die Jüdische Gemeinde Münster hier in unserem Gemeindezentrum, genau gesagt im neuen Gemeinde-Festsaal sehr herzlich willkommen heißen darf. Es ist mir eine Ehre, sie auch im Einzelnen begrüßen zu dürfen.

So begrüße ich Sie, verehrte, liebe Bürgermeisterin Karin Reismann als als Vertreterin der Stadt Münster und vieljährige enge wie Wegbegleiterin der Jüdischen Gemeinde. Ich begrüße den stellvertretenden Generalvikar des Bistums Münster, Dr. Jochen Reidegeld, in Vertretung des Bischofs Dr. Felix Genn und des Generalvikars Prälat Norbert Kleyboldt.

Der Generalvikar ist auch einer der Sponsoren des Projekts, zusammen mit Frau Superintendentin Maike Friedrich, sowie Herrn Dr. Ferdinand Schumacher, emeritierter Stadtdechant, und Herrn Bernd Kersken als Vertreter des amtierenden Stadtdechanten Jörg Hagemann, die ich ebenfalls alle sehr herzlich begrüße.

Als Sponsoren begrüße ich auch Herrn Andre Sebastian von der Stiftung Kunst und Kultur Münsterland und Frau Dr. Christine Schedensack für die Vereinigung Niederdeutsches Münster,sowie den Kulturdezernent a.D. und Mitglied beider genannten Stiftungen Herrn Hans-Peter Boer.

Als Unterstützende des Projektes begrüße ich Frau Rita Schlautmann-Overmeyer, Mitverfasserin des wertvollen Lexikons der jüdischen Familien Münsters, Herrn Andreas Determann als Vertreter der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Herrn Christoph Spieker, den Leiter der Villa ten Hompel.

Ich begrüße den Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, Herrn Prof. Dr. Reinhard Feiter, und mit ihnen ebenso herzlich alle Lehrenden und Lernenden aus der Universität Münster, die den Weg hierher gefunden haben, ich begrüße sodann sehr herzlich die Gäste aus der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und alle anderen Interessierten, besonders auch eine Gruppe von Lehrern und Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Paulinum, die sich im Rahmen eines Projektes mit dem mittelalterlichen Friedhof unserer Jüdischen Gemeinde Münsters beschäftigt haben und kurz davor stehen, das Projekt der Öffentlichkeit in Kürze vorzustellen.

Last but not least begrüße ich Frau Professorin Dr. Marie-Theres Wacker mit ihrem Team am Seminar für Exegese des älteren Testaments an der Katholisch-Theologischen Fakultät, die das Projekt leitet. Mit dabei ist ihr wissenschaftlicher Assistent Herr Ludger Hiepel, ihre Mitarbeiterin im Sekretariat Frau Simone Bomholt und ihre studentische Mitarbeiterin Frau Desirée Kaiser. Auch die beiden Fachleute, die die homepage technisch und graphisch realisiert haben, sind heute Abend anwesend: Herr Christopher Stappert und Frau Maya Argaman. Herzlich willkommen.

 

Sehr verehrte Damen und Herren, im Mittelpunkt des heutigen Abends steht zum einen unser altehrwürdiger Jüdischer Friedhof in Münster Einsteinstraße und zum anderen die Präsentation der elektronischen Dokumentation dieses Friedhofes, die im Rahmen des heutigen Festaktes auf der Internetseite: www.juedischer-friedhof-muenster.de freigeschaltet werden wird.

Der Jüdische Friedhof ist in allererster Linie ein Ort der Ruhe, ein Ort des Friedens unserer Verstorbenen, ihnen ist dort ein ewig bleibendes Ruherecht gesichert. Zum anderen ist unser altehrwürdiger jüdischer Friedhof in Münster ein bedeutender, Denkmal geschützter Ort, der in der Vergangenheit unter finanzieller Mitwirkung der Denkmalbehörde der Stadt Münster restauriert und konserviert werden konnte. Wir wissen nicht, wie lange die Grabsteine mit ihren Deutsch-Hebräischen Inschriften den Witterungseinflüsse standhalten werden und nicht doch in einigen Jahren allmählich verfallen werden. Daher ist es sehr, sehr zu begrüßen, dass nun im Rahmen einer digitalen Dokumentation die Grabsteine visuell dauerhaft erhalten bleiben einerseits und für die Öffentlichkeit unser Jüdischer Friedhof in Münster mit seinem umfangreichen Schatz an Hintergrundwissen zugänglich sein wird.

Wir sind Ihnen, Frau Professorin Dr. Marie-Theres Wacker als Initiatorin und Projektleiterin mit ihrem Team am Seminar für Exegese des älteren Testaments an der Katholisch-Theologischen Fakultät, Ihrem wissenschaftlichen Assistent Herrn Ludger Hiepel, für die zeitintensive wie sehr mühevolle längst überfällige Inventarisation, Dokumentation und öffentliche Präsentation unseres altehrwürdigen Jüdischen Friedhofs in Münster ewigbleibend dankbar. Es hat mir viel Spaß bereitet, im Rahmen unserer bescheiden Möglichkeiten mit Ihnen zusammenarbeiten zu dürfen und freue mich, wenn die Verbindung zu Ihnen und unserer Gemeinde über den heutigen Abend hinaus fortbestehen wird.

Ich darf nun an Sie, liebe Frau Professorin Dr. Marie Theres Wacker, das Wort abgeben und freue mich mit unseren Gästen auf Ihre Worte, sowie auf den anschließenden Vortrag von Herrn Dr. Frowald Gil Hüttenmeister – Friedhöfe-Spiegel Jüdischen Lebens.

SHALOM

 

Hier finden Sie

die Eröffnung von Prof. Dr. Marie-Theres Wacker,
den Festvortrag von Dr. Gil Frowald Hüttenmeister.