L58 Heimann, Max
 08.12.1870 - 30.12.1927

Hier ruht
unser lieber Bruder
Kunstexperte
Max Heimann
geb. 8. Dez. 1870
gest. 30. Dez. 1927
תנצב''ה

 

aus: Gisela Möllenhoff / Rita Schlautmann-Overmeyer, Jüdische Familien in Münster 1918 – 1945. Teil I Biographisches Lexikon, Münster  ²2001

S. 174-175
HEIMANN
Max  

8.12.1870 Borghorst - 30.12.1927 MS
E: Abraham Heimann (23.9.1837 Borghorst - 3.9.1907 MS) u. Johanna geb. Heymann (4.6.1844 Burgsteinfurt - 18.1.1889 MS)
G: Julius (19.10.1863 Borghorst - 10.11.1932 MS); Alex (5.2.1872 Borghorst - 4.2.1941 Zuchthaus Brandenburg); Richard (* 21.6.1876 Borghorst ?); Paul, Kaufmann in Frankfurt/M., (* 17.12.1880 Borghorst, emigrierte 1938 n. England); Käthe gen. Else ∞ Bromberg-Wiedenhaupt (5.6.1883 MS - 22.5.1970 München)
Kunsthändler, Junggeselle. Kam im Alter von fünf Jahren nach MS. Er betrieb 1898 eine Antiquitätenhandlung, die sich 1899 am Verspoel 20, 1902 Bahnhofstr. 44, 1903 Windhorststr. 15 und zuletzt am Alten Fischmarkt 11/12 befand. Er war Aufkäufer und nahm Abschätzungen ganzer Sammlungen vor. Er starb mit 57 Jahren und wurde auf dem jüd. Friedhof in MS bestattet. Seinen Anteil an der Erbengemeinschaft Heimann, der ein Fünftel des Grundbesitzes betrug, erbten die Synagogengemeinde MS und das Israelitische Altersheim in Unna.

 


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